-
25 | 09 | 2017
 



» Informationen | Auswirkungen der Trasse
» Mitglieder-Login
 

Auswirkungen der Trasse auf Mensch und Natur

„Jede der Varianten führt in dem kulturhistorisch bedeutsamen Wallheckengebiet um Aurich zu weiträumigen Zerschneidungseffekten. Zusätzlich werden Siedlungsbereiche z.T. erheblich beeinträchtigt.” (Erläuterungsbericht 2006)

» Auswirkungen auf den Menschen
» Auswirkungen auf die Natur
» Weiterführende Links
 




Auswirkungen auf den Menschen

  • Laut Planfeststellungsverfahren werden fünf Wohnhäuser von der B210n überbaut. Hinzu kommen insgesamt 396 Wohngebäude, die im direkten Umkreis der B210n liegen. Wahrscheinlich wird sich der Lärm tiefer als erwartet in die flache Region fressen.
  • Das bereits an einer Hauptstraße liegende Behindertenwohnheim "Lüttje Dörp" wird durch die im genauen Umfeld liegende Auf- und Abfahrt verstärkt Verkehrsgeräuschen und Abgasen ausgesetzt sein.
  • Zerstörung und Beeinträchtigung von Flächen, die der Flugclub-Riepe benötigt.
  • Die B210n verschlingt rund 106ha Land , welche überwiegend landwirtschaftlich genutzt werden. Von dem Bau sind insgesamt zehn landwirtschaftliche Betriebe betroffen, welche überwiegend Milchwirtschaft betreiben. Ihre Ländereien und/oder Zufahrtswege werden geteilt, was zu einer erschwerten Erreichbarkeit und längeren Transportwegen führt. Zudem werden die zu bewirtschaftenden Flächen nahe der Trasse verstärkt Schadstoffen ausgesetzt sein.
  • Bis jetzt größtenteils verkehrsberuhigte Flächen, die u.a. als Naherholungsgebiet dienen, werden durch die Trasse verlärmt.
  • Auf den Steuerzahl kommen neben den Baukosten (> 87 Mio. Euro) jährliche Unterhaltskosten zu.


Auswirkungen auf die Natur

  • Über 106 ha. Land fallen der B 210n direkt zum Opfer. Hinzu kommen die Flächen, die beim Abbau der benötigten Baustoffe verloren gehen und jene, die von Geräusch- und Schadstoffemission betroffen sind.
  • Zerschneidung von Rast- und Brutflächen von hoher bis sehr hoher Bedeutung für die Vogelwelt (z.B. Verlust von Brutflächen des in Deutschland streng geschützten Kiebitz nach § 10 Abs. 2 Nr. 11 BNatSchG)
  • Zerschneidung von Wanderrouten zahlreicher Tierarten z. B. des Fischotters.
  • Tangierung des EU-Fledermaus-Schutzgebietes im Bereich Rahe.
  • Verschmutzung von Gewässern, vor allem während der Bauarbeiten und anschließend durch den Verkehr.
  • Zerschneidung von über 100 Wallhecken. Wallhecken repräsentieren Kontaktstellen zwischen einem Waldbiotop und einem Wiesenbiotop und sind daher besonders artenreich.
  • Es gehen wertvolle Biotope im § 26 NNatG landschaftsschutzwürdigen Bereich Upstalsboom in größerem Umfang verloren oder werden beeinträchtigt.
  • Versiegelung von Böden.
  • Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre (Zunahme von KFZ-Abgasen, Bodenversiegelung).


Die folgende Tabelle zeigt das Ausmaß erheblicher Beeinträchtigungen von Naturhaushalt und Landschaftsbild:




Weiterführende Links

Bundesamt für Naturschutz: Zerschneidung - Wiedervernetzung

Datei öffnen Flächenfraß [ 63.51 kb ]


 
 
 
» Kontaktformular     » Standort/Anfahrt     » Impressum     » Datenschutz     » Mitglied werden
Letzte Aktualisierung: 30.03.2016
Diese Seite zu den Favoriten hinzufügen [ Firefox, Opera, Google Chrome: STRG+D ]
© 2013 · steinweg.net